Anreise mit Chaosfaktor

Zunächst hatte ich Panik, weil auf die Nachfragemail erst ziemlich Spät eine Antwort kam (bis Sonntagabend war nicht klar, wenn und wo wir den Schlüssel zum Studio/Loft bekommen – ich hab uns schon unter der Tower-Bridge campieren sehen…)

Der erste Reiseteil hat super geklappt (Flughafentransfer mit dem SparCar – 44€ von zuhause bis zum Eingang) und war unterhaltsam. Ein echt freundlicher Fahrer, der einen nicht zugetext aber auch nicht ignoriert hat. Gute Musik inclusive…

Der Flug – joar – wenn der neben mir die Bedeutung von „Dusche“ gekannt hätte, wäre es möglicherweise ofalktorisch etwas angenehmer gewesen. Sonst keine Zwischenfälle. Gut gelandet, Gepäck prima ergattert, ab in den Zug und zur Innenstadt (komisch aber gut, dass die ServiceLeutz mir die falsche Fahrkarte verkauft haben, um bis zur VictoriaStation zu kommen – aber okay – 10 Pfund gespart…)

Dann endloses Gelatche: die ausgedruckte Google-Map war äh, etwas ungenau (es hätte wesentlich kürzere Wege gegeben, aber ahnt Frau das???) mit motzendem und erschöpfen Teenie nicht unbedingt die Ideal-Kombination.
Zwischendurch die prima Idee: „Du kannst das ja suchen und ich warte hier – und Du holst mich dann gleich hier ab…“ (Wo auch immer hier gewesen sein mag… ;) )
Klar, ich finde eine nicht beschilderte Straßenecke mitten in der Londonder City auch garantiert wieder! Der war echt gut. Mein Lachanfall kam aber nicht sonderlich gut bei besagtem Teenie an… Hust…

Also weiter und einen DHL-Posti gefragt – der wusste den Weg und so war´s zwar noch ein Stück (die ganze) Straße runter, weil wir von der falschen Seite da eingebogen waren, aber immerhin waren wir nicht ganz und völlig verkehrt.

Da standen wir dann also lustig im Innenhof der angemieteten Unterkunft. Jede Menge schmiedeeisen-gesicherte Tore ohne Klingeln mit elektronischem irgendwas (die ersten Vermutungen gingen zu Finger- oder AugenScan), an den Briefkästen nur Nummern (keine Namen) und bei beiden angegebenen Telefonnummern nur Mailboxes… AAARGH…
Im Innenhof ein Pub (der Wirt kannte die Mädels zwar, aber wusste nicht weiter, wie erreichen, denn er hatte die gleichen Telefonnummern) und ein Pendant zum Frühmorgentlichem Taxi-Unternehmen (MiniCab). Die wussten aber auch nix. Irgendwer ging aus so einem Sicherheitstor raus, wir sind dann hingerannt, und siehe da, in der ersten Etage den Hausmeister getroffen, angequatscht. Problem gelöst…

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