Wie war das? Der frühe Vogel kann mich mal? Auweia…

Es ist amtlich: ich bin bescheuert.

Ehrenamtliches Brötchenschmieren am freien Tag: ok…

Trotz zwei Terminen nachmittags: auch noch ok…

Dafür um 4Uhr morgens aufstehen: ähm… irgendwie hatte ich das „Kleingedruckte“ bei der Zusage nicht im Kopf. (Wurde das erwähnt? Irgendwie bin ich sicher, dass die Uhrzeit bis dato nicht angesprochen worden ist. Aus gutem Grund vermutlich. ;) )

Aber: versprochen ist versprochen, da muss ich morgen durch.

Allerdings: sollte ich lernen, vor den Zusagen mal nach den Hinkefüßchen zu fragen und dann erst zu entscheiden, ob eine Zusage machbar ist…

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Irrsinnig kultiviert oder kultivierter Irrsinn?

Tücke der Technik. Da habe ich das so klasse vorgeschrieben, weil ich Zeit hatte und nun komme ich an diese Datenmenge nicht mehr heran… Gut, neuer turn.

Eine Stunde Zeit mit dem Mann der Träume gehabt – treffen im Straßencafé zwischen den Schichten – dieses „aneinander vorbei“ ist derzeit echt zum spucken. Aber es könnte schlimmer kommen (habe das auch erwähnt, um fair zu bleiben). Dabei haben wir uns etwas in die Köppe bekommen. Wir saßen ja schließlich nur wenige meter von DEM Haus entfernt und kamen auf das Thema (über Vierbeiner, Auslauf, Garten eben wieder hin zum Haus.) Bestellung an das Universum:

HABEN WILL…!!! DAS Haus…!!!

(für die Tiere, uns und überhaupt)

DANKE!

Dementsprechend hält der Gatte mich für bekloppt. Aber er liebt mich trotzdem (oder deswegen?) und das ist beruhigend zu wissen. Sein letzter Kommentar dazu: „Mach´ Du mal…“ War das eine Herausforderung? Angenommen…

Die Tischkarten sind gut angekommen. Freut mich so sehr. Dann ab zum Bastelladen (Draht und OhrringÖsen) und zu Reinhard. Lustig. Er: „Ich wusste, dass Du die Knöpfe heute vorbeibringst!“

„Häh? Wir hatten doch nichts ausgemacht, oder?“

„Nö, aber ich habe vorhin an Dich gedacht… Da wusste ich das dann.“

Wirklich wahr, die Chemie stimmt tatsächlich und wir sind beide gleich „verrückt“.

Mantel ist reserviert (offiziell  und ehrlich angesprochen)… er kennt jetzt mein monatliches Budged für „sonstiges“. Mit dem Nesselschnitt ist noch nicht angefangen, weil der dämliche Rosenmontag und etliche Bestellungen ihm dazwischen gekommen sind und ich ja gesagt hatte „Lass´ Dir Zeit, es drängelt nichts.“ Und noch etwas ist mir aufgefallen (wieder einmal zu spät, um als schlagfertig durchzugehen): Reinhard hatte gefragt, wie ich das bezahle und ich habe ihm das Ur-Oma-Mieke-Prinzip erklärt. Da hat er erstmal gestutzt, aber dann zugestimmt und nachgehakt. Und gefragt, woran ich spare. Jetzt ist es mir aufgefallen.

Beides fängt mit A an: Auto und Alkohol. Eine Kollegin hat in diesem Jahr mehr in die Reperatur ihres Vierrades gesteckt, als ich shoppe und an der Kasse stand jemand vor mir, den Wagen voller voller Flaschen. Autsch. In „Broschen“ umgerechnet wären das drei von den orginal Jugendstil Schmucknadeln gewesen. Also alles im grünen Bereich…

By the way: Ich hasse Karneval. Bezeichnend, dass ich in der Bahn zwischen dem „rosa Häschen“ und einem „Mönch“ stehen musste… Weniger lustig, dass trotzdem ich angeglotzt wurde… und gefragt: „Als was gehst Du denn?“ Öhm… Spaßbremse?

Erkennender Blick von den Punks gegenüber – echten Punks, die von den „einmal im Jahr machen wir, was wir wollen“-Leuten ebenfalls angenervt waren. Gegenseitiges Grinsen. Doch wieder lustig…

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Wechselkurse der anderen Art…

Neben den eigentlichen Währungen gibt es auch inoffizielle. Das kann theoretisch, je nach Gruppe von Idividuen, alles sein.

Sammlerstücke, Bastelmaterial zum Tauschen, jedwedes Objekt der Begierde… („Strähnen“ zum Beipiel ;) )

Und was macht das mit uns? Mit einer Gesellschaft, die auf einen europäischen Nenner gebracht wurde? Einer global vernetzten und scheinbar angeglichenen Weltbevölkerung?

Diese inoffiziellen Währungen werden stärker und wichtiger, je bedrängter die Menschen werden. Je stärker die Werbung und die Konzerne versuchen, gleichgebügelt Profite zu erwirtschaften, die an den wirklichen Bedürfnissen und der Suche nach (inneren) eigenen Werten vorbeigeht, diese ignoriert oder gar versucht, sie zu verleugnen.

Pseudo-Eigenständigkeit durch propagierten, kategoresierten und mittels Trend-Scouts ermittelten (vorgeschriebenen) Individualismus.

Die „Jeans“ als neue Uniform der Massen – Jeder* trägt sie, jeder hat welche, jeder braucht und will welche, jeder braucht dauernd die neuesten „Designer-Jeans“. Zu aberwitzigen Konditionen hergestellt, unter den verschiedensten Aspekten (von Billig-Konzern-Massenware über „bessere“ bis hin zur Bio-Jeans mit Baumwolle aus kontrolliertem Anbau…) vermarktet, unüberschaubar, unlogisch. Und bei weitem nicht so Individuell, wie den Träger/Innen vermittelt wird.

Die letzten drei aus alten Zeiten werden zum nächsten Winter aus dem Kleiderschrank verbannt – bis dahin ist genügend Zeit, mir über wärmende Beinbekleidung Gedanken zu machen.

In den letzten Tagen war eine Reportage über Vivian Westwood zu sehen – im Zusammenhang mit der Pariser Modewoche, glaube ich.

Menschlich und was ihre Gedanken angeht, nur zu bewundern (von der bewegten Lebensgeschichte einmal abgesehen). Schade, dass mir die Kleidung, die sie entwirft nicht halb so gut gefällt, wie ihre Ideologie, die fast von Mieke stammen könnte…

Mit ihrem „Wenn Du etwas nicht selber machen kannst, dann lerne es oder such´ Dir jemanden, der es kann…!“ sie [Mieke] scheint ein früher Punk gewesen zu sein – kein Wunder also dass sie in der Familie aneckte…

*Jeder…

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Warten oder bieten, dass ist hier die Frage…

Die Armbanduhren-Auktion läuft aus, während ich noch arbeite. (Maximalgebot abgegeben.)

Die nächste Brosche wenige Minuten, nachdem ich (mit Glück) nach Hause gekommen bin. Jetzt schon mitbieten oder auf den Himmel vertrauen…?

Ok, schriftlich festgehalten ist die Entscheidung klar – warten… und vertrauen…

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Angehangen…

Achja, bevor ich das vergesse – der herzallerliebste Herr Steinhauser hat, weil die Prägung ja nicht so wollte, eine Dose Lederfett vorbeigeschickt – und noch ein Präsent: einen Anhänger, auf dem die Prägung doch funktioniert hat und der nun am Griff befestigt ist.

Einfach zu schön!

Leider ist das Licht für Fotos gerade zu schlecht. Und ach ja, keine Zeit ;)…

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„Beschränke Dich, um Dich zu entfalten!“

Zugegeben, diese Zeile von Mieke habe ich als „Mini“ nicht verstanden.  Das kam erst später. Jahre später.

Aber auch hier hat dieses scheinbare Paradoxon eine nahezu erschlagende Logik.

Allerdings stellte sich die Frage „wie sinnvoll beschränken“?

Zuerst einmal: farblich.

Es gibt Farben, die mag ich, sie stehen mir aber nicht. Und es gibt Farben, die mir zwar stehen, die ich aber nicht ausstehen kann. Also sind sie alle aus dem Kleiderschrank verbannt worden.

Die Folge: auch im Dunkeln kann ich schlaftrunken in die Fächer (auf die Bügel) greifen und finde fast immer passendes. Mal Ton-in-Ton (meistens). Mal „bunt“ – wobei dieses „bunt“ eher mit „unbunt“ zu beschreiben wäre.

 

 

 (Wobei die je nach Bildschirm natürlich anders wirken)…

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Luftholen – da müsste ich erstmal in den Kalender schauen…

Das Batterie-Häschen ist schon hypernervös – getoppt vom Hasen aus Alice im Wunderland: „Keine Zeit, zu spät…!“

Momentan renne ich noch  kopfloser durch die Gegend und es wird wohl noch duchgängig bis Donnerstag (wenn ich Glück habe) andauern… lauter 16-Stunden-Tage…

Die mehr Knöpfe sind da, die erste Brosche verschickt, der von der zweiten antwortet auf einmal doch nicht mehr auf Mails (aber morgen laufen zwei ähnliche Auktionen aus… da kann ich das Höchstgebot dann ja auch reindonnern).

Die Tischkarten sind fertig, die Leinwand harrt geduldig aus, bis Strukturpaste und Farbe zum Einsatz kommen.

„Eben“ noch den Entwurf eines Artikels überarbeiten und dann wieder los – die Arbeit ruft.

Und eine Stimme in meinem Hinterkopf jammert stetig aber noch leise „Urlaub? Hey wie wär´s mal mit Urlaub? See, Häuschen, Tee auf Liege in der Frühlingssonne? Gutes Buch? Kein Telefon, kein Internet…? 3 Tage Auszeit?“

 Nun ist der Guttenberg schon ein paar Tage „Privatier“ und ich komme nicht einmal dazu, das zu kommentieren oder den Spiegel von vor der Hamburg-Wahl zuende zu lesen – von den folgenden ganz zu schweigen…

Vorhin gewitzelt, wie wäre es, wenn ich den Chef anrufe: „Sorry, ich habe keine Zeit, zum Arbeiten…“ (würde stimmen – auch wenn es gerade bei den Wochenendschichten gemein wäre. Und warum ist eigentlich mein Finger blau und geschwollen?)

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Warteschleifen…

„Bei spontanem Verlieben:

Reserviere es Dir, aber schlaf´ darüber.

Und bleibe fair dabei…!“

Miekes Rat, wenn sich doch etwas in den Vordergrund drängt, dass auf der inneren Liste zunächst nicht auftaucht.

„Reservierung, damit Du dich nicht ärgerst, wenn Du merkst, wie wichtig es für Dich ist. Aber es bleibt Zeit, den Impuls zu prüfen.“

Ein sehr guter Ratschlag – wie oft kam es vor, dass etwas dann doch vergriffen war, wenn ich zurückgekommen bin…

Fair bleiben – wenn es sich um reale und nicht virtuelle Geschäftspartner (Beobachtungsliste oder Probe-Maximal-Gebote) handelt, ist ein Absagen (wenn es keine zeitliche Bindung der Reservierung gibt) eine Selbstverständlichkeit… Immerhin könnte ich ja von gleichem Geschäftspartner noch einmal etwas wollen und Freundlichkeit, Ehrlichkeit sowie Fairness brechen keine „Zacken aus der Krone“.

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Der Tag fängt ja gut an…

Ziernaht-Vorlage: Fertig…

Skizze für das Bild: Fertig…

Knöpfe: Portofrage geklärt (manchmal ist die Eigenberechnung von eBay echt zu doof – 22X0,70€ als ob es keine Päckchen gäbe)…

>deswegen

>Brosche 1: Ersteigert…

>Brosche 2: in Arbeit ;) (reger Mail-Verkehr)…

>antike Taschenuhr: in Arbeit…

die Armbanduhr, auf die ich seit Jahren scharf bin: auf der Beobachtungsliste…

Noch keine Reaktion wg. der Tischkarten…

 

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Sternenstaub und Schokostreusel…

So, die Prototypen der Tischkarten sind fertig, photografiert, als Anhang weggeschickt und nun heißt es auf die Reaktion warten. (Ich hoffe sie gefallen – ist ja etwas schwer, wenn frau das Paar nicht kennt.)

Zwischendrin schnell mal ein Butterbrot.

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